Signet Elbracht

Was ist die Mikroimmuntherapie?

Die Mikroimmuntherapie MIT ist eine Therapieform, die das Immunsystem ins Zentrum der Behandlung setzt, denn das körpereigene Abwehrsystem ist massgeblich an unserer Gesundheit und der Entstehung von chronischen Erkrankungen beteiligt.

Die körpereigene Abwehr ist ein sehr komplexes System, an dem verschiedene Organe, Zellen und Botenstoffe beteiligt sind. Gerät sie zum Beispiel durch Stress, Traumen, wiederkehrende Reizungen der Haut, Hormonschwankungen, Leistungssport, Mikronährstoff-Mangel oder nach Viralen-Infektionen in ein Ungleichgewicht, kann es seine Aufgabe nicht mehr vollumfänglich erfüllen.
Ein geschwächtes Immunsystem reagiert dann nicht mehr «angemessen» auf äussere Erreger, wie Viren, Bakterien etc. Gleichzeitig kann auch die Kontrolle der im Körper latent vorhandene «ruhende Viren», zum Beispiel der Herpesgruppe (Herpes labialis, Herpes genitalis, Herpes Zoster, Epstein-Barr-Virus…) geschwächt sein. Dann können sich diese Erreger «reaktivieren» und Beschwerden verursachen, aber auch eine Vielzahl von anderen Krankheiten begünstigen oder sogar auslösen.

Die Mikroimmuntherapie moduliert das Immunsystem, in dem sie hochverdünnte Botenstoffe sogenannte Zytokine (z.B. Interleukine, Interferone, Wachstumsfaktoren) einsetzt, die auch unser Immunsystem selbst nutzt. Die Medikamente der Mikroimmumtherapie werden als Immunregulatoren eingesetzt. Ziel ist es die korrekte Kommunikation zwischen den Zellen des Immunsystems wiederherzustellen. Bei einer gelungenen Regulation erlangt es so seine ursprünglichen Fähigkeiten wieder zurück, wodurch auch Überreaktionen (z.B. Allergien) gebremst werden.

Zu Beginn der Therapie wird ein umfangreiches Labor durchgeführt, um einen vertieften Einblick in das Zusammenspiel der Immunzellen zu erhalten.
Dazu gehört: eine sogenannte «Lymphozyten-Typisierung», die Erfassung des Mikronährstoffhaushaltes und die Suche nach reaktivierten viralen Erregern.

Insbesondere bei allen chronischen Beschwerden, wie zum Beispiel: Autoimmunerkrankungen, Allergien, chronischer Infektionsneigung, neurologischen Beschwerden, «Long-COVID» und Krebserkrankungen macht es Sinn die Mikroimmun-Therapie in Erwägung zu ziehen.

Die therapeutischen Substanzen werden als Globuli unter die Zunge gegeben, wodurch diese auf direktem Weg in das Lymphsystem aufgenommen werden.

Weitere Infos:
https://www.megemit.org