.

AKTUELLES ................................. Stand 20. Mai 2004

Dynamische Haltungs- und Bewegungsschulung

Intensivkur für Rücken und Gelenke - Kurse in der Schweiz

  • In Kleingruppen (3 Personen) erlernen die Teilnehmer ein auf Ihre Beschwerden (z.B. Schulter-Nackenbereich, unterer Rücken, etc.) abgestimmtes Übungsprogramm, das Sie leicht auch zuhause ausführen können.
  • Das übergeordnete Ziel heisst Eutonie – die bestmögliche Spannungsbalance der gesamten Muskulatur. Diese „Wohlspannung“ fördert den körperlichen Heilungsprozess!
  • Übungen mit dem „Flexi-bar“, einem Fitnessgerät für zuhause, ergänzen das Programm. (Für die Zeit des Kurses erhalten Sie kostenlos ein Leihgerät.)

Aktuelle Termine

  • Die nächsten Termine auf Anfrage (4 Termine / 60 Minuten)).
  • Darauf folgt eine 4-wöchige Kurspause, in der Sie eigenverantwortlich weiter üben.
  • Abgerundet wird die Kur durch 2 weitere Gruppentermine zur individuellen Unterstützung und Korrektur (Diese Daten werden mit den Teilnehmern abgestimmt.).

Leitung: Teresa Zanoni-Jakob ist dipl. Körper- und Atemtherapeutin (psychodynamische Körper- und Atemtherapie LIKA) und Aquatische Körpertherapeutin in eigener Praxis (seit 1992), mit langjähriger Erfahrung als Gruppen- und Seminarleiterin mit Erwachsenen zu den Themen Rücken, Haltung und Bewegung.

Dieser Kurs wird regelmässig wiederholt! Die neusten Kurstermine finden Sie immer an diesem Ort. Bitte melden Sie sich direkt bei Frau Teresa Zanoni an: Tel: +41 - (0)71 – 744 74 08 ...........................

 

 

ZEN-Shiatsu Kurse 2004/05

Aktuelle Termine

9./10. Oktober 2004 ......................................................................................................................... ZEN-Shiatsu-Einführung / Schweiz / 9450 Altstätten/SG

19./20. März 2005 ............................................................................................................................ ZEN-Shiatsu-Einführung / Schweiz / 9450 Altstätten/SG

21./22. Mai 2005 ............................................................................................................................... ZEN-Shiatsu-Aufbaukurs / Schweiz / 9450 Altstätten/SG

15./16. Oktober 2005 ...................................................................................................................... ZEN-Shiatsu-Einführung / Schweiz / 9450 Altstätten/SG

Mehr Informationen erhalten Sie hier ZEN-Shiatsu Zentrum

 

 

INTERESSANTES.........................................

 

PSYCHOIMMUNOLOGIE

Aus: Praxis Magazin 3/2003

In der Psychoimmunologie konnten gesundheitsfördernde und gesundheitsschädigende Wirkungen von Gefühlen konkret und detailliert belegt werden.
So litten deutlich weniger Männer unter Angina pectoris (Verengung der Herzkranzgefässe – unter Belastung auftretende Herzschmerzen und Herzenge), wenn sie sich geliebt fühlen.
Bei Erkältungskrankheiten waren ähnliche Ergebnisse zu finden. Dauerhafte Beziehungen zu Freunden, Nachbarn und Kollegen liessen lediglich 35 % der freiwillig mit Grippevieren infizierten erkranken, während bei weniger als drei sozialen Kontakten 62 % der insgesamt 420 Teilnehmer Grippesymptome aufwiesen.“

 

 

Hormontherapie vor dem Aus?

Aus: GESUNDHEITS-Forum – Beiträge für ein gesundes Leben. 62/2003 Dr. Metz KG www.drmetz.de

In diesem Frühjahr war es soweit: Ein Kapitel Medizingeschichte mußte vollständig umgeschrieben werden. Denn über Jahrzehnte hatten die Experten der Hormon-Ersatz-Therapie schützende, heilsame oder gar verjüngende Wirkungen zugeschrieben. Nun stellte sich nach gut 40jähriger Anwendung heraus: Risiken und Nebenwirkungen der Therapie mit Hormonen überwiegen bei weitem die vermeintlichen Vorteile für die Patientinnen.

Was war geschehen?
Eine einzige Studie hatte es geschafft, in der Fachwissenschaft ein mittleres Erdbeben auszulösen und das "gesicherte medizinische Wissen" eines ganzen Wissenszweiges nachhaltig zu erschüttern. Bemerkenswert ist dies deshalb, weil in unseren Tagen medizinische Studien in unüberschaubarer Zahl produziert werden. Die meisten davon verschwinden weitgehend unbeachtet in Archiven und verstauben in den dicken Jahrgangsbänden der Fachzeitschriften, ohne viel Nachklang.

Ganz anders die WH/-Studie. Das Kürzel steht für" Warnen's Health/nitiative" (lAMA, Bd. 288, 2002, S. 321-333). Im Zentrum des Interesses standen dabei die tatsächlichen Wirkungen und Risiken der weit verbreiteten Hormon-Ersatz-Therapie zum Ausgleich für die versiegende Eigenproduktion von Geschlechtshormonen nach den Wechseljahren, speziell hinsichtlich Herzkreislauf- Erkrankungen und Brustkrebs.

Eine Studie und ihr Ende
Die Studie mit 16.000 Frauen begann 1998 und sollte eigentlich noch bis 2005 laufen, wurde aber im vergangenen Jahr überstürzt abgebrochen. Denn schon die ersten Auswertungen ergaben höchst alarmierende Befunde:
Auf der einen Seite waren nämlich die bisher vermuteten Vorteile der Hormon-Substitution sehr viel bescheidener als bislang angenommen und versprochen (beispielsweise im Hinblick auf Osteoporose oder Darmkrebs). Zum anderen zeigte die Therapie schwerwiegende Nebenwirkungen.

Unter solchen Umständen war es ethisch nicht vertretbar, die Untersuchung zu Ende zu führen: Denn die mit Hormonen behandelten Frauen erkrankten deutlich häufiger an Brustkrebs (+ 26%), deutlich häufiger an Herzinfarkten (+ 33%) , deutlich häufiger an Schlaganfällen (+41%), deutlich häufiger an Thrombosen / Thromboembien (+ 50%).

Ernüchterndes Fazit der Forscher:
Die Empfehlungen für die Hormon-ErsatzTherapie nach den Wechseljahren ist vorschnell, ohne gesicherte Datengrundlage ausgesprochen worden. Am Pranger stehen damit sowohl Forschung und Pharmazie wie auch Ärzte: Sie alle hatten seit den 60er Jahren die allzu hochfliegenden Erwartungen an eine bessere Gesundheit und anhaltende Jugendlichkeit aus dem Tablettenschächtelchen geschürt.


Was hat sich inzwischen getan?
Die WHI -Studie gehörte 2002 zu den wichtigen Meldungen des Wissenschaftsbetriebes, doch fand das epochemachende Ereignis in den Publikums-Medien erstaunlich wenig Widerhall. Und es gab noch eine Reihe anderer Merkwürdigkeiten, was vor allem mit der Zählebigkeit alter Vorurteile zu tun hat, sowohl bei den Wissenschaftlern wie innerhalb der praktischen Medizin. Als nämlich die Leiter der Studie ihren desillusionierenden Zwischenbericht vortrugen, schlugen sie den verunsicherten Frauen doch tatsächlich vor, "ein ernsthaftes Gespräch" mit dem Arzt/Gynäkologen zu führen, sollte dieser sich anschicken, ihnen künstliche Hormone zu verordnen. Man hätte eigentlich das Umgekehrte erwartet: dass nämlich Ärzte ermahnt werden, Frauen, die den Wunsch nach einer solchen Behandlung an sie herantragen, sorgfältig aufzuklären.

Inzwischen, wir schreiben den Sommer 2003, ist der Klärungsprozess immerhin auf einem guten Weg. Nachdem die Fachärzte- Verbände monatelang eher abwiegelten, setzt gegenwärtig ein Umdenken auf breiter Front ein. "Arzte", so berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung vor wenigen Monaten, "lassen Hormone fallen", und, noch deutlicher: "Die Behandlung mit Hormonen ist endgültig ins Zwielicht geraten".

Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie rät, die Hormon-ErsatzTherapie nur noch bei starken Beschwerden in den Wechseljahren und nur nach sorgfältiger Abwägung von Risiken und Nutzen zu verordnen. Außerdem soll die Therapie jährlich überprüft und die Hormondosis möglichst gering gewählt werden. Lediglich Frauen mit familiär ausgeprägter Osteoporose oder überschlanken Raucherinnen bzw. Patientinnen mit östrogenbedingten vulvovaginalen Beschwerden oder Blasenfunktionsbeschwerden wird die Hormon-Ersatz-Therapie angeraten. Aber auch hier wird bereits darüber diskutiert, ob künftig nur noch Öestrogene substituiert werden sollten. Denn Gestagen schützt lediglich vor Gebährmutter-Karzinomen, die heute aber gut per Ultraschall überwacht und erkannt werden können. Gleichzeitig wirkt es sich ungünstig auf Brust, Gefaße und Psyche aus.

Alternative Methoden
Klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen lassen sich bei den meisten Frauen mit einem Extrakt aus Traubensilberkerzen bzw. Johanniskraut deutlich lindern, so der Chefarzt Dr. Beer der Abteilung für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein. Zudem lassen sich Risikofaktoren Z.B. für Herzkreislauf-Erkrankungen auch durch Ernährungsumstellung bzw. sportliche Betätigung verringern.

Eine neue Zielgruppe?
Übrigens: Das Thema Hormone und ihre Risiken geht nicht nur Frauen an. Seit einigen Jahren ist man dabei, eine neue "Männer-Heilkunde" zu etablieren, und es bieten auch bereits die ersten SpezialPraxen entsprechende Dienste an. Diese laufen unter der Überschrift "Anti-Aging" und bestehen hauptsächlich darin, dem auch beim starken Geschlecht altersbedingt nachlassenden Hormonstrom künstlich aufzuhelfen, insbesondere was das Testosteron angeht (DMW 2002,127 [43j. S. 2249-50).

Die Datengrundlage für derartige Maßnahmen ist sehr dürftig, viele der dabei ablaufenden Prozesse im Organismus sind nicht geklärt, die behaupteten Wirkungen (verjüngender, vitalisierender Effekt) klingen nur allzu vertraut.
Fest steht: Solche schweren Eingriffe in hormonelle Eigenregulationen bergen immer die Gefahr schwerwiegender Nebenwirkungen (u.a. eine mögliche Förderung von Prostatakrebs), wie neuere Untersuchungen belegen (Der Internist, Bd. 44, 2003, S. 98 - 109)

   
Hilfe bei Rücken- und Gelenkbeschwerden
Wirbelsäulen-Kontrolle
sanfte Begleitung
TCM und Augen-Akupunktur nach Prof. J. Boel